Nachbarn

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Viele Jahre vegetiert der Bunker nun dahin - eine ganze Reihe von Versuchen, dieses wertvolle historische Gebäude eine zeitgemäßen Nutzung zuzuführen scheiterten bisher aus den unterschiedlichsten Gründen.

Natürlich ist es keine leichte Aufgabe, ein Gebäude, was für Kriegszwecke konstruiert war, eine friedliche Nutzung zuzuführen. Aber genau dies macht auch den Reiz des Hauses aus, eine einmalige Sache, mit der Faszination einer vergangenen Zeit.

Nach verschiedensten Anläufen werden wir nun dieses Unterfangen in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt und der Landesdenkmalschutzbehörde in Angriff nehmen. Entsprechend einem zeitgemäßen Denkmalschutz Gedanken wird dabei eine Symbiose von Alt und neu eingegangen, was eine Auf Zukunft ausgerichtete Nutzung des Objektes und seines Erhalts ermöglicht

Um es auch gleich direkt zu sagen: dieser Bunker ist für schwere Zeiten gebaut worden, und dies bedeutet auch, dass jede Baumaßnahme einen entsprechenden Aufwand mit sich bringen wird. Wie Sie aus den Informationen auf dieser Seite entnehmen können wir die gravierendste Änderung darin liegen, die Südseite zu öffnen um Licht für neuen Wohnraum zu schaffen. Bei einer Wandstärke von 2 m ein sehr schwieriges Unterfangen.

Uns ist klar, dass Sie als Anwohner gerade in dieser Zeit trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Rücksichtnahme unter einer unvermeidbaren Lärmbelastung leiden werden. Wir werden aber alles versuchen die Belastung möglichst gering zu halten, insbesondere die Arbeiten zu akzeptablen Zeiten durchzuführen.

Wir glauben aber auch, dass es sich für Sie lohnen wird, wenn dieses historische Kleinod sich von einem Schandfleck zu einem attraktiven und wertvollen Denkmal und Mittelpunkt des Stadtteils entwickelt.

Nach einer bundesweiten Suche haben wir hier ein sehr erfahrenes Unternehmen für den Abbruch von Teilen beauftragt. Es ist nicht nur die Wandstärke die ein Problem darstellt, auch die engen räumlichen Arbeitsverhältnisse stellen hohe Anforderungen an dieser Arbeiten und an die ausführende Firma. Es kommt dabei die aufwändigste, aber auch am wenigsten belastende Methode zum Einsatz. Die Fassadenteile werden mit einer Säge zerschnitten, dann die einzelnen Stücke abzutransportiert und erst an anderer Stelle verkleinert.

Das stückweise Zerlegen wieder dabei auch den Vorteil, dass die notwendigen Maßnahmen zur statischen Sicherung des Gebäudes parallel und in aller Ruhe vorgenommen werden können. Ein sehr erfahrener Baustatiker begleitet das Projekt und sorgt für die notwendige Sicherheit.

Die Arbeiten sind im Februar aufgenommen worden, es ist im Moment noch schwierig eine genaue Zeitdauer abzuschätzen. Grob wird sicher warum ein Zeitraum von 2-3 Monaten handeln.

Bei Fragen und Problemen können Sie sich gerne an Bauleiter vor Ort Herrn Hasanovic 0176-10247358 wenden.

Wir freuen uns auf eine angenehme Nachbarschaft !

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